Selbsthilfe bei Schüchternheit und sozialer Phobie

 

Rundbrief Februar 2013

Inhalt:
   - Ziemlich beste Filme
   - Preisausschreiben
   - Die Anfänge des intakt e.V.
   - Nur weil es so aussieht... Teil 3
   - Forschungsreise zu den Menschen, Teil 1


Zurück zur Rundbrief-Übersicht


Ziemlich beste Filme

Die Braunschweiger Gruppe für Schüchterne und Sozialphobiker hat eine Einladung zu Filmabenden gemeinsam mit der SHG "Asperger" angenommen.
Die Initiative ging von einem Studentenprojekt der Fachhochschule "Ostfalia" (Fachbereich Sozial-arbeit) aus, welches auch den Raum und die technische Ausstattung organisierte. Als Termine wurden Freitagabende festgelegt.

Der erste Termin hatte einen Zulauf von ca. 15 Personen, je zur Hälfte aus beiden Gruppen. Es ist verglichen mit der derzeitigen Größe unserer Gruppe vielleicht wenig, aber das vorsichtige Annähern gehört zur Schüchternheit eben dazu.

Der erste Film war "Ziemlich beste Freunde" - der Film, in dem ein arbeitsloser Ex-Kleinkrimineller einem reichen Querschnittsgelähmten neuen Lebensmut gibt. Vom Thema her sehr passend:
Wir Schüchternen sitzen zwar nicht im Rollstuhl, aber Hemmungen haben wir auch. Wie wäre ein solch ziemlich bester Freund für uns? Jemand, der uns mitzieht? Bei dem wir uns wirklich sicher sind: Er schont uns nicht, aber wir können ihm vertrauen; dieses Vertrauen ist ja sehr wichtig. Der uns damit aus jenem Problem heraushilft, aus dem wir selbst es nicht können.
Und natürlich auch anders herum: Es wurde gezeigt, wie der Helfer selbst durch Erfahrungen im reichen Haushalt an Bildung gewann. Ich weiß nicht, ob ich den Film mit Bedeutung überlaste, aber man kann ihn so sehen, daß sich lange Ablehnungserfahrungen in eine positive Lebens-haltung umformen lassen. Lange Ablehnungs-erfahrungen haben auch wir.

Der zweiter Film war "Shoppen", eine Komödie (?) um Speed-Dating, in der 18 Menschen mit ihren individuellen "Macken" aufeinander prallen.

Die Filmtermine sollen in der nächsten Zeit regelmäßig stattfinden und mit anderen Aktivitäten wie Kochen oder Gesellschaftsspielen erweitert werden. Vorschläge für Filme wurden gesammelt, dies jedoch im (üblichen? nötigen? trotz seiner Fehler noch von allen am besten?) langwierigen Diskussionsprozeß.

Die Gruppe Braunschweig dankt dem Ostfalia-Projekt für die gute Idee. Julian / Braunschweig




Nachholrunde zum Preisausschreiben

Da für unser Preisausschreiben "Plakatwerbung" nur ein Beitrag einging, konnten wir die Preise 2 und 3 nicht vergeben. Wir werden diese daher in einer zweiten Runde neu ausschreiben.
Die Nachholrunde wird mit den selben Regeln und der selben Aufgabenstellung wie die Hauptrunde durchgeführt. (diese siehe Rundbrief Dez. 2012).
Nur Preisgelder und Einsendeschluß sind anders:

Platz
EUR für
teilnehmende Person
EUR für
Gruppe
1. 60 30
2. 30 20

Die Preise entsprechen den Plätzen 2 und 3 der Hauptrunde. Einsendeschluß ist nun der 20.3.2013.

Viel Erfolg!




Anfänge des intakt e.V.

"Sowas wie euch hätten wir in unserer Region auch gern, aber wie geht das?" Wie können sich Gruppen vernetzen und gemeinsam Größeres erreichen?
Der intakt e.V. wird sicher von einigen Gruppen als gute Idee gesehen, die selbst umzusetzen aber große Ängste erzeugt. Um euch Mut für ähnliche Organisationen zu machen, stellen wir euch hier die Entstehungsgeschichte des intakt e.V. vor.

12.8.2001: Die Gruppe "intakt" in Peine gründet sich. Im November erfährt Julian zufällig von ihr, während er eine ähnliche Gruppe in Braunschweig plant. Er besucht mehrere Treffen in Peine, um sich auf die Gründung der Braunschweiger Gruppe vorzubereiten.

24.4.2002: Die Gruppe Braunschweig wird gegründet, bei der Gründung sind der damalige KIBIS-Leiter und drei Mitglieder der Peiner intakt-Gruppe anwesend. Die neue Gruppe läuft in der Anfangszeit unter der Bezeichnung "Akzeptanz-gruppe", was ausdrücken sollte, daß Mitglieder hier mehr Akzeptanz für ihre Persönlichkeit finden als "draußen".
Wir erkannten, daß Schüchternheit (1) ein großes Problem in der Gesellschaft ist, auch wenn es unbekannt ist. Wir dachten bereits an einen größeren Verband, es blieb jedoch auf der Ebene "man müßte mal", ein Plan für später.
Uwe (später 2. Vereinsvorsitzender) schlägt "intakt", den Namen seiner Gruppe, als übergeordneten "Markennamen" vor. Der Name wurde begründet mit Assoziationen zu "in (Kon)takt", "Int(er)akt(ion)" und der Bedeutung "unversehrt, heil, arbeitsfähig". Er wurde einstimmig angenommen.

5.12.2003: Julian leitet in Wolfsburg die Gründungsveranstaltung der dortigen Gruppe. Sie ist die erste Aktion, um unsere überörtliche Idee auszuweiten. Die Gruppe besteht in den ersten Monaten aus nur 2 Personen, wächst aber in den sechs Wochen danach auf 10. An die Gründung eines Vereins dachten wir aber noch nicht.

12.7.2004: Julian erhält von seinem Arbeitgeber eine Kündigung zum 31.7. (Ende der Probezeit). Aus seinen schlechten Erfahrungen mit der Arbeitswelt nimmt er den Mut, statt einer neuen Bewerbung die Vereinsgründung anzugehen.

22.7.2004: Im Forum sozphobie.org erscheint Julians erster Aufruf zu einem überregionalen Verein. Er hatte in der Zeit bei Sozialphobikertreffen in Kassel und Frankfurt bereits mit Mitgliedern anderer Gruppen gesprochen und kontaktiert sie erneut. Antworten sind interessiert, aber vorsichtig. Wir beschlossen, den Verein erst einmal regional zu gründen.

August 2004: Eine Satzung für den neuen Verein wird vorbereitet. Da in Vereinssatzungen eh die meisten Themen vorgeschrieben sind (Aufgaben des Vorstands, Regeln für eine Vereinsauflösung usw.), mußten wir eine solche nicht zu 100% selbst schreiben. Die Satzung des intakt e.V. ist in großen Teilen übernommen von jener eines Studentenvereins, der in einem großen Wohnheim (2) einen Gemeinschaftsraum betreibt.
Eine regionale Gruppe erhält eine Einladung, sich an der Gründung zu beteiligen - das führt zum dunklen Punkt in der Gründung: Der Gruppenleiter bekommt dadurch soviel Angst, daß er die Gruppe verläßt.

3.9.2004: Gründungssitzung! Gerade so bekommen wir die im Vereinsrecht vorgeschriebenen sieben Gründungsmitglieder zusammen. Vier Gruppen sind dabei (Braunschweig, Hannover, Peine, Wolfsburg). Der Verein erhält im Untertitel natürlich das Wort "Selbsthilfe". Die Bezeichnung "norddeutsch" ist ein Kompromiß zwischen "deutsch" (was eine gesamtdeutsche Ausbreitung des Vereins voraussetzen würde) und einer Bezeichnung mit ostniedersächsischem Regionalbezug (für den damals einzigen SP-Verein wäre das zu klein gewesen).

18.9.2004: Das erste "offizielle" Vereinsangebot ist ein SP-Treffen in Goslar. Gemeinsam - 12 Personen - werden die Kaiserpfalz und ein Pizzalokal besucht. Hier erhält der Verein sein erstes Geld: Münzen für 10,02 EUR kommen in einem Aschenbecher zusammen.
In diesen Tagen wird ein wichtiger Besuch nachgeholt: Ein Finanzbeamter gibt Auskunft, welche Satzungsänderungen für die Gemeinnützigkeit nötig sind. Auf seinen Rat geht die lange Liste im Satzungsparagraphen 2 zurück. (Sie war ursprünglich Julians Konzeptpapier für Vereinsaufgaben.)

29.10.2004: Die zweite Mitgliederversammlung des Vereins beschließt die nötigen Satzungsänderungen.

Seitdem haben wir viel erreicht, wenn auch nicht alles, was wir planten. Wir wissen aber, was für einen Verein nötig ist. Büro? Es geht auch ohne. Satzung? Kann man abschreiben. Doch persönlicher Kontakt zu anderen Gruppen ist durch nichts zu ersetzen. Fahrt also mal in die Nachbarstadt.


(1) Den Begriff "Sozialphobie" kannten wir damals noch nicht, wir nannten es "Kontaktängste". (2) Der "Affenfelsen" in Braunschweig, in dem Julian damals wohnte und sein großes pivologisches Fachwissen zur Kontaktaufnahme nutzte.




Etwas zu denken, muss nicht bedeuten, dass es auch so ist! (Teil III)

Auch wenn man nicht schüchtern wirkt, so kann es doch sein (dass diesem dasselbe wie mir passiert / passieren könnte) (1).

Folgende Vorgeschichte ist zu erzählen: Gegen Ende der Studienzeit(2) ist das Fach "Kommunikationstraining" zu belegen, welches auch mit einer Prüfung beendet wird. Man könnte dieses Fach als Rhetorikkurs bezeichnen. Man lernt neben Theorie (u.a. Rednertypen, richtiger Stand, Vortragsstruktur etc.) aber auch Praxis - denn die Prüfung besteht u. a. aus einem Vortrag.

Und außer der Stegreifrede, welche am ersten Tag zu halten war, war auch bei der zweiten Veranstaltung eine Rede zu halten. Diesmal allerdings mit einer weiteren Person zu einem vorgegeben Thema. Und um sich daran zu gewöhnen, wurde diese Präsentation auf Video aufgenommen.(3)
Und es war so, dass eine Studentin(4) sehr nervös war, als sie vorne stand.

Und sie verhaspelte sich.
Auch als sie dann (allerdings sofort) nochmal von vorne begann(4) und die Kamera neu "gestartet" wurde, so war es doch noch schlimmer und vor Nervosität bekam sie kaum ein fehlerfreies Wort heraus. So wurde entschieden, erst mal andere Gruppen dranzunehmen.
Soviel erst mal zu der Vorgeschichte.

Was kann diese Erzählung uns "anderen" sagen: Es hat sich jemand verhaspelt.
Und davor wird nicht nur sie, sondern auch wir (die Personen, die Schüchtern sind) vielleicht Furcht haben: Wir müssen (vor Leuten) reden und wir verhaspeln uns und kriegen kein Wort heraus.(5)

Was aber besonders war: Ich kannte diese Studentin. (Das ist nicht ungewöhnlich!)
Aber ich kannte sie anders: Immer wenn ich diese Person sah, hat sich diese mit anderen unterhalten und das nicht nur kurz.

Ich glaube viel mehr, dass diese Studentin Freunde hatte und auch mal mit anderen wegfuhr. Sie sprach sogar etwas von der Familie.
Aber trotzdem: In dieser Situation war sie so nervös und so fühlte sie sich sicher auch so: Genauso wie wir, die in die Gruppen gehen uns fühlen würden.

Was heißt dies: Auch anderen geht es manchmal so, wie es uns gehen kann.

Übrigens:
1. Der zweite bzw. eher dritte Versuch klappte besser (die andere machte diesmal den Anfang.) 2. Und es wurde nicht gelacht.

Daher mein Rat: Auch wenn eine Situation unangenehm ist: Auch Nichtschüchternen kann dieselbe Situation "drohen" wie uns. Und auch sie können scheitern.

Damit bekommt ein Satz, denn sicher jeder von uns in den Infoblättern und auch im Internet(6) bei den Gruppen schon mal gelesen hat, eine etwas andere Bedeutung: Du bist nicht allein.

Hier gilt: Auch als Schüchterner ist man nicht allein. Denn in einer solchen Situation könnten zumindest sowohl die Schüchternen als auch die Nichtschüchternen eine Gemeinsamkeit haben: Beide haben Furcht, dass sie sich bei einem Vortrag verhaspeln.

Mensch unter einer KäseglockeWürde man es bildlich zeigen wollen, so würde die Blase (siehe Zeichnung), die ja auch immer wieder thematisiert wird, doch sich ändern.

Denn irgendwie sind doch mehrere in ihren Blasen, denn beide haben die gleiche Angst. Auch wenn man es der anderen Person nicht unbedingt ansieht.
Das tat ich bei dieser Person auch nicht, aber: Es passiert dieser Person. Und sie war weniger einsam als wir uns fühlen.
Aber von der Angst her, war sie genauso wie wir.

Tobias / SHG Braunschweig (Schüchterne)


(1) Es handelt sich um eine weitere Erkenntnis, welche ich während des Studiums gemacht habe. (siehe Artikel: "Etwas zu denken, muss nicht bedeuten, dass es auch so ist! Man macht meistens weniger Fehler als man selber denkt", Teil I+II)
(2) Wer mich nicht kennt: ich komme aus der SHG BS "Schüchterne" und studiere in Wolfenbüttel (Lessing arbeite dort in der Herzog-August-Bibliothek) Wirtschaftsrecht. Dazu bin ich seit über 4 Jahre Mitglied des Intakt-Vereins und dort im Vorstand.
(3) Denn der Vortrag wird nicht nur angehört und bewertet, sondern er wird auf Video aufgezeichnet werden und dann erneut angesehen. Erst dann wird benotet.
(4) Zur Information: Diese Person hat begonnen mit dem Vortrag und die andere Person sollte später erst reden.
(5) Oder wir bekommen es zumindest nicht ohne Probleme hin.
(6) http://www.schuechterne.org/neu.htm





Forschungsreise zu den Menschen
Teil 1: Schüchterne Weihnacht


In dieser Reihe möchte ich einige Begebenheiten erzählen, die mich auf die eine oder andere Art überrascht, zum Nachdenken angeregt und mir dadurch neue Gedanken gebracht haben.

In mehreren Gruppen bin ich auf meinen Artikel angesprochen worden: Julian, was hast Du am Heiligabend gemacht - wirklich Glühwein auf der Straße?
Nein, den Glühwein nicht - ich hatte in der Gruppe zwar gefragt, aber alle Interessierten waren schon mit anderen Terminen "vergeben". So war ich den Heiligabend doch allein. Was tun?

Wie vorgeschlagen besuchte ich eine Kirche - aber diesmal nicht die gewohnte evangelische. Mal was anderes, völlig unbekanntes. Ich dachte zuerst an einen fremdsprachlichen Gottesdienst, vielleicht polnisch als Gedenken an meine oberschlesisch-zweisprachigen Vorfahren. In der Zeitung stand nur eine kroatische Messe. Dann vielleicht eine der kleinen Splitterkirchen? Da war doch die Angst zu groß, als Fremder in der Gemeinde aufzufallen. "Würde ich dort ungetauft rausgehen können?"
Ich entschied mich schließlich für eine Baptistenkirche - wie erholsam nach einer aggressiven Beschneidungs-debatte wirkt es, daß dort nur Erwachsene getauft werden. Mein Gedanke war aber ein anderer und noch größer als der große Saal: "Hoffentlich merkt niemand, daß ich nicht zur Gemeinde gehöre." Ich schlich mich schnell mit der Menge durch den Eingang.
Ich wußte, daß die Kirche ein moderner Neubau war, aber so modern hätte ich sie mir nicht vorgestellt: Gleich das Erste hinter dem Eingang war ein Flachbildmonitor, auf dem die Gottesdienst-Termine gezeigt wurden. Die Predigt konnte über Kopfhörer in Simultanübersetzungen gehört werden, und Liedtexte wurden mit !!Beamern!! an weiße Saalwände projiziert. Die Predigt dagegen war theologischer als ich es vom Luthertum kenne, ich merkte, warum ich in keiner Religion Mitglied bin. (1)

Nach dem Gottesdienst wollte ich meine Weihnachts-Ideen weiter ausprobieren. Ich fuhr zum Hauptbahnhof. Ich war überrascht, wieviele Leute um 18.00 noch unterwegs waren.
Zwei Tafeln Schokolade hatte ich zum Verschenken eingepackt. Wem? Zu spät sah ich drei Gleise weiter den Intercity Hannover-Leipzig. Ich würde es nicht mehr schaffen, hinüberzugehen. Es wäre schön gewesen den Schaffner zu beschenken. Denn wie fühlt es sich an, wenn man in einer fremden Stadt kurz aus dem Zug steigt und dann von einem Unbekannten ein Geschenk bekommt? Weihnachtlich - die Hirten und Könige, die nach der Geburt "in Massen den Stall stürmen", waren für das neue Elternpaar auch Unbekannte.
Ich hing noch in solchen Gedanken, da fiel mir ein: An "meinem" Bahnsteig wird auch gleich ein Zug losfahren, der braucht 1,5 Stunden bis zum Ziel. Also ging ich zu diesem und überreichte dem Lokführer durchs offene Fenster eine Schokolade.
"Danke - wie komm ich zu der Ehre?"
"Sie müssen heute noch arbeiten, während alle anderen schon am Tannenbaum sitzen."
"Und Sie?" - Oh, die Frage traf mich hart und unvorbereitet. Sollte ich die Wahrheit sagen und den Lokführer mit meinen Lebensdefiziten konfrontieren? Ich entschied mich für ein offen-mehrdeutiges "Ich werd auch gleich nach Hause gehen."
Die letzte Tafel gab ich am Infostand in der Bahnhofshalle ab, der immer noch besetzt war.

Wieder zuhause hielt ich den Abend für gelungen - doch etwas fehlte noch. Richtig: Kirche am Heiligabend kenn ich doch nur "normal". Ich ging also noch zu einem 23-Uhr-Gottesdienst, mit der großen Frage: Kommt noch wer? Will ich wirklich allein in der Kirche sitzen - allein die Lieder singen und allein manche zu gläubige Liedzeile auslassen? Durch die offene Kirchentür sah ich einige Musiker bei der Vorbereitung - und leere Bänke. Uups! Ich wartete, mit dem Beschluß: Falls zehn Leute reingehen, bin ich der elfte. Als ich dann reinging, sah ich, daß erstens schon 20 Leute vorher drinsaßen und zweitens am anderen Ende der Kirche. Die Musiker standen ganz hinten, so daß ich die allerletzte Bankreihe gesehen habe. Klar, daß die letzte Reihe leer war.
Nach dem Gottesdienst war dann wirklich alles gut.

Julian / Braunschweig


In den nächsten Folgen werde ich berichten von: einer eingedrückten Hecke, einem Schweineschinkenbrötchen, zwei Euro für Schnaps, einem Fußballfan bei der Kulturnacht und warum ich doch kein Vogel war.

(1) Warum war ich trotzdem in einer Kirche? Nun ja: 1. Als Gegenpol zum "Konsumfest" ist etwas Nichtkapitalistisches notwendig. 2. Jesus war ein bemerkenswerter Mensch, egal wer nun sein Vater war. 3. Da ist man am Familien-Feiertag nicht allein. 4. Wenn 500 Leute gemeinsam "O du fröhliche" singen, ist das ein Erlebnis.




Zurück zur Rundbrief-Übersicht



Diese Seite wurde automatisch erstellt mit JULIAN'S MACHSEIT Perlscript
zuletzt am 12.10.2017 um 17 Uhr 33