Selbsthilfe bei Schüchternheit und sozialer Phobie

 

Rundbrief April 2013

Inhalt:
   - Sieger im Preisausschreiben
   - intakt e.V. im Fernsehen
   - Womit ich euch anstecken möchte
   - Kämpfen oder siegen?
   - Forschungsreise - Parlez-vous globalais?


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Sieger im Preisausschreiben

Der intakt e.V. hat für seine zukünftige Plakataktion mehrere Ideen erhalten und gratuliert allen Plazierten seines letzten Preisausschreibens.
Leider hatten wir nur drei Beiträge erhalten. Die Aufgabe war sicher sehr anspruchsvoll, forderte viel Kraft gegen die Angst, die sich wohl bei vielen im Satz "dafür sind meine Ideen nicht gut genug" äußerte. Wir sind überzeugt, daß ohne diesen Satz viel mehr Beiträge eingegangen wären.
So mußten wir - wie im letzten Rundbrief getan - erneut zur Teilnahme aufrufen.

Übrigens sollte die geringe Zahl ein Anreiz sein, beim nächsten intakt-Preisausschreiben mitzumachen - denn je weniger Einsendungen insgesamt, desto höher ist die Chance, daß die eigene in die Preisränge kommt. Drei Einsendungen auf drei Preise - einen Preis hätten wir da auch vergeben müssen, wenn eine der drei Einsendungen ohne Ideen irgendwie zum Thema gepaßt hätte. (Der Satz soll alle kitzeln, die nicht teilgenommen haben, obwohl sie eigentlich wollten.) In der Wissenschaft sind solche Effekte - unklare eigene Chancen, abhängig von anderen - als "Gefangenendilemma" bekannt.
Zum Plakatwettbewerb können wir aber schreiben, daß alle Einsendungen zum Thema passen und durchdacht sind.

Der erste Preis - 120 EUR - geht an Corinna aus der SHG Sozialphobie Wiesbaden. Die Gruppe selbst erhält weitere 50 EUR für ihre gemeinnützige Arbeit. So wie wir es als Teil des Preises ausgeschrieben hatten.
Über die Frage, welcher der beiden anderen Beiträge den 2. und welcher den 3. Platz erreicht, hat die Jury noch nicht entschieden.

Ebenso ist noch offen, welche(s) Motiv(e) tatsächlich vom intakt e.V. in der geplanten Plakatkampagne eingesetzt werden. Es kann eines der eingereichten sein, eine Variation, Kombination oder etwas anderes. Durch das Preisausschreiben haben wir auf jeden Fall genügend gute Ideen zusammen, damit diese Kampagne bald starten kann. Insofern hat es sich für alle Beteiligten gelohnt.

Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern!




intakt e.V. im Fernsehen

Der aktuelle Fernsehbeitrag über den intakt e.V. hinterläßt einen zweischneidigen Eindruck.

Der Beitrag war ein Drei-Minuten-Kurzfilm für die Vorabend-Sendung "DAS!" im 3.Programm des NDR. Die Reporterin hatte mich 2005 schon einmal in der Sendung vorgestellt, so daß diesmal eine Fortsetzung geplant war. Nach einigen telefonischen Verhandlungen - ich wollte eine zu "jammerige" Grundaussage vermeiden - kamen wir auf ein Konzept für den Film.

Die Dreharbeiten dauerten vier Stunden und umfaßten Interviews in meiner Wohnung, in einem Cafe und in schöner Landschaft, weil dort auch Spaziergänger ins Bild kommen sollten. Manche Szenen mußten zweimal gedreht werden. Ich erzählte im Interview etwa 30-45 Minuten über Schüchternheit allgemein, über den Verein und über mich.
Außerdem durfte/sollte ich meine Urlaubs-Zeichnungen vorstellen. Was haben die mit Schüchternheit zu tun? Das: ich erzählte von der Suche nach Alternativen, von der Freiheit, die man außerhalb von Konsum und Konventionen findet. Die Zeichnungen sind ein Ausdruck, wie ich mit eigenen Ideen die Folgen von Schüchternheit ausgleiche. (1)

Eigentlich war die Ausstrahlung für den 6.März geplant, doch durch den Tod des Schauspielers Dieter Pfaff wurde ein Nachruf ins Programm genommen. So rutschte der Film am Montag, den 11.März, in die Sendung mit dem Studiogast - Daniel Küblböck. Uups, OK, dachte ich, für mich eine Gelegenheit, selbst Vorurteile abzubauen. Auch "Superstars" können ganz anders sein als man es wegen ihrer Bühnenrolle glaubt.

Leider war der Bericht ganz anders, als es die Themenbreite bei den Dreharbeiten erwarten ließ. Er folgt der festen Rollenteilung solcher Berichte. Zwei Personen: ein Experte mit Doktortitel, ein Selbstbe-troffener mit manchmal nur einem Vornamen. (2) Meine Interview-Aussagen als Fachkundiger, meine Vereins-erfahrungen, wurden nicht in den Beitrag übernommen. Das gesamte Engagement des intakt e.V. wurde auf einen Satz verkürzt: "Zur Selbsttherapie hält Julian Kurzidim Vorträge über Schüchterne". (3)
Immerhin - der Experte, Prof. Borwin Bandelow, ist einer von Deutschlands bekanntesten Psychologen und Autor von "Das Buch für Schüchterne". Daß er beim Betrachten der intakt-Webseite gezeigt wurde, ist etwa so, als würde Reich-Ranicki öffentlich den "ängstlichen Panther" lesen.

Der Film ist zu sehr auf die Probleme konzentriert. Er wirkt, als wären meine Aussagen gezielt darauf zusammengeschnitten worden. In einer Szene wurde ich allein am Cafe-Tisch gezeigt - daß dies als Einsamkeit verkauft wurde, war nicht mit mir abgesprochen.
Der Bericht zeigt damit an sich selbst, warum Schüchterne nicht in Medien erscheinen wollen.

Einer unbewußten Stille-Post-Logik folgt der Satz, ich hätte bei der Gründung der ersten Selbsthilfegruppe meinen "ganzen Mut zusammengenommen". Ich weiß nicht, wie diese Meinung in die Welt kam und wer sie unüberprüft geglaubt hat. Sie paßt jedenfalls zu gut in das Problemfeld sozialer Ängste. Sie klingt zu plausibel, als daß Außenstehende sie in Frage stellen könnten. Ein Schüchterner ohne Angst - das ist ja wie ein Indianer ohne Federn!
Hier die Richtigstellung: Bei der Gründung war es nicht der "ganze Mut", sondern ein plötzlicher Sinn für meine Stärke und die Vorfreude auf echte Freunde.

Eine halbe Stunde nach der Ausstrahlung brachte ich eine Gegendarstellung auf die Vereins-Webseite - gleich in den ersten Besucheransturm auf diese. Die Reaktionen meiner Umwelt waren jedoch ausnahmslos positiv - ob per Mail oder im Gespräch mit meinen Postkunden. Mein erster Antwortsatz blieb jedoch: "Das Wichtigste wurde rausgeschnitten."

Inzwischen sehe ich den Film versöhnlicher, kann mich damit anfreunden, daß ich in Klischee-Situationen gezeigt wurde. Wenn typisch schüchterne Bilder zwar nicht auf mich zutreffen, dann auf viele Menschen, denen der Film Mut geben soll. Auch höre ich immer mehr einen positiv-sympathischen Unterton heraus.
Daher ehrlich vielen Dank an den NDR für den Beitrag.

Aber die Zweifel bleiben, ob ein aktuell-schnell gefilmter Kurzfilm das Phänomen "schüchterne Menschen" wirklich realistisch und vollständig erfassen kann.
Ich denke, für Schüchterne ist ein anderes Sendeformat passender: eine Langzeit-Reportage, die über 6-12 Monate entsteht, ein Kameratermin pro Monat. So daß viel Zeit bleibt, in der die Menschen vor und hinter der Kamera sich wirklich kennenlernen. Ich höre immer wieder von der Sendung "Menschen hautnah" (WDR) - wäre die was für uns? Ist man dort so vorsichtig, wie "Normalschüchterne" es brauchen, um sich vor die Kamera zu trauen?
Es steht auch die Frage im Raum, wie man Schüchterne so vorstellt, daß der interessante Mensch hinter der Problemfassade zu erkennen ist. Ich jedenfalls werde gegenüber Medien nicht mehr über mich reden, sondern nur noch über den Verein und seine Erfolge.

Und der Umgang mit verzerrten Informationen - dazu bot genau diese DAS-Sendung ein Vorbild. Daniel Küblböck hat soviel Häme und Spott ertragen müssen - gegen das, was davon über ihn ausgeschüttet wurde, ist sogar Dieter Bohlen harmlos. Trotzdem konnte er im Studio eine lebensfrohe Show rüberbringen. Als würde alles an ihm abprallen.

Eine interessante Erfahrung war es auf jeden Fall.

Julian / Braunschweig

Der Bericht ist im Internet, man muß ihn aber suchen: www.ndr.de -> Mediathek -> 11.März -> 18 Uhr 45

(1) www.kurzidim.de/urlaubsbilder.htm
(2) 2005 wurde ich z.T. nur als "Julian" vorgestellt. Ich hatte daher bei der Vorbesprechung 2013 darauf bestanden, auch mit Nachnamen genannt zu werden.
(3) Obwohl auch das Buch das Interesse der Reporterin weckte.





Womit ich euch anstecken möchte

- mit meiner Freude: Ich finde es toll, dass Papst Benedikt XVI. mit seinem Rücktritt das Petrus-Amt entzaubert hat.

- mit meiner Freude über die Wahl Papst Franziskus I., weil er als "Anwalt der Armen" antritt.

- mit meiner Sehnsucht nach einer Reform des Bildes vom Mann aus Nazareth. Ich möchte mir JESUS hier und heute vorstellen können: als Obdachlosen, Aidskranken, Drogensüchtigen, Arbeitslosen, in einer Selbsthilfegruppe ...
Steh auf, Bruder Jesus! Auch Du hast Würde!

- mit meiner Sehnsucht nach einer Reform des Bildes von MARIA. Auch sie möchte ich mir hier und heute vorstellen können: im Frauenhaus, im Wohnmobil an der Bundesstraße, in der Psychiatrie, in einer unglücklichen Beziehung, in einer Selbsthilfegruppe ...
Steh auf, Schwester Maria! Auch Du hast Würde!

Friederike Nolda / Uelzen




Kämpfen oder siegen?

Das Folgende geschah in einem kleinen Raum für Bildschirm-Leseplätze. Der ist natürlich dunkel, für Notizen steht an jedem Leseplatz eine kleine Lampe zur Verfügung. Ich saß an einem Platz, an einem anderen eine Frau, die ihre Lampe dauernd leuchten ließ. Das ist kein Problem - aber ich saß so in der Leuchtrichtung, daß ich mich geblendet fühlte.
Ich bat sie, die Lampe wegzudrehen, was auch getan wurde. Bloß eine halbe Stunde später strahlte das Licht wieder zu mir herüber. Das war keine Absicht, einfach unbedacht. Wahrscheinlich hatte sie nicht einmal mitbekommen, daß der Strahl wieder jemanden traf. Woher auch?
Ich überlegte, ob ich sie nochmal darauf hinweisen sollte. Sie hätte sicher gern wieder die Lampe weggedreht, aber nach einer halben Stunde wieder nicht mehr dran gedacht. Ohne Vorsatz wäre ich irgendwann wieder in den Lichtkegel geraten, hätte mich wieder beschwert, ... Soweit habe ich es nicht kommen lassen. Ich habe nichts mehr gesagt, sondern einen Stuhl mit hoher Lehne dazwischengestellt.

Ein anderes Beispiel: Bei meiner Briefträger-Arbeit kann ich den Arbeitsbeginn fast frei festlegen. Ich beginne etwa um 7.50. Ich könnte auch um 7.30 anfangen - warum tu ich es nicht?
Darum: In meiner Postladung befinden sich oft auch falsch sortierte Briefe. Wenn ich welche finde, gebe ich sie an die entsprechenden Kollegen weiter. Nur fahren die eher los als ich, wollen diese Briefe daher sehr früh haben und warteten z.T. auf mich. Ungeduldig-aggressives "Mach hin!"-Geschrei war dabei schon die Folge. Das könnte ich aussitzen, aber besser wäre, es (und einen "Krieg am Arbeitsplatz") ganz zu vermeiden. Wenn ich genug Zeit haben wollte, die Briefe selbst herauszusuchen und sie den Kollegen rechtzeitig zu geben, müßte ich um 7.15 anfangen - das wäre aber mir zu früh, dann hätte ich keine Frühstückszeit. Um 7.50 dagegen hat schon irgendein Kollege meine Postkiste durchgesehen und die Briefe aussortiert.

Manche Kämpfe sind langfristig nicht zu gewinnen. Es ist bezeichnend, was der Volksmund nach "Wenn man andere auf ihr Fehlverhalten aufmerksam macht..." folgen läßt: Erzählungen von Ausgelachtwerden, pöbelnden Jugendlichen und Messern, die plötzlich im Bauch stecken.
Natürlich ist es wichtig, das eigene Anliegen gegen Widerstand zu verfolgen. Aber schöner ist es doch, das eigene Anliegen ohne Widerstand zu verfolgen.
Daß ich das denke, liegt auch an meinem persönlichen Hintergrund: Ich bin niemand, der sich erfolglos an anderen abkämpft. Ich habe eher meinen Spaß, wenn andere sich erfolglos an mir abkämpfen. Warum soll ich "bitte-bitte" sagen und durch Schreien Autorität vortäuschen? Diese Rolle laß ich doch gern meinen Gegnern.

Das Risiko ist, dabei doch ins Auswege-Suchen zu verfallen, den Kampf nicht mehr zu wagen. Das ist sehr nahe daran, der eigenen Angst nachzugeben. Bei meinen Beispielen habe ich selbst den Verdacht, ausgewichen zu sein.
Aber im Endeffekt ist alles eine Abwägung, bei welcher Methode der kleinste Schaden entsteht. Alles kann mißbraucht werden oder zu Nebenwirkungen führen. Entscheidend ist die realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und Durchsetzungschancen.
Also: versucht es mit Kreativität, findet einen dritten Weg zwischen vergeblichem Kampf und vorauseilender Kapitulation.
Ihr werdet einen finden.

Julian / Braunschweig




Forschungsreise zu den Menschen
Teil 2: Parlez-vous globalais?


Heute geht es um meine Reisen nach, besser über Paris. Diese Reisen waren meist mit dem Eurolines-Bus nach Paris, dann mit dem Nachtzug oder TGV weiter bis an die spanische Grenze.
Weil hier der Name "Paris" gefallen ist - ein Klischee gleich zu Beginn: Als ich das letzte Mal dort war, ist nur ein einziger Mensch mit Baskenmütze und Baguette auf die Straße gegangen. Ich selbst. Diesen Spaß hab ich mir nicht nehmen lassen.
Auf Reisen stolpert man sowieso oft über Mißverständnisse. Was sagt uns z.B. ein Schild im französischen Bahnhof, "compostez votre billet"? Was bitte, den Fahrschein ...? Nein, nicht in die Biotonne werfen, sondern in den Stempelautomaten schieben. In Frankreich muß man das auch bei der Eisenbahn. (1)

Zwei Begegnungen auf solchen Reisen möchte ich hier schildern, die erste fand in Brüssel statt. Das Heimatland meines Gesprächspartners möchte ich nicht nennen, da unter Menschen das Vorurteil besteht, daß Menschen anderer Hautfarbe "alle gleich aussehen" würden.
In der Jugendherberge traf ich jemanden, der im selben Zimmer wie ich untergekommen war. Wir redeten nur kurz, er sagte eigentlich nur, daß er von Brüssel aus nach Paris weiterwolle. Damit war das Kennenlernen schon wieder beendet. Ich ging für den Abend ins Restaurantviertel, wo das Gespräch zwischen einem Kellner und mir wie folgt verlief:
"You want eat?" - "No tengo dinero." (2)
Am nächsten Tag fuhr mein Bus nach Paris. Ich begab mich, da ich viel freie Zeit hatte, eine Stunde eher zur Busstation. Da sah ich - ist das wahr? - das ist doch der von gestern! "Oh, you're on the same bus as me?" So kamen wir ins Gespräch. Er erzählte mir seine Geschichte: Er wäre zwei Wochen vorher nach Brüssel eingereist, dann aber bestohlen worden. Nun reichte das Bettelgeld fürs Busticket, er wollte zu seinem Bruder in Paris. Langsam dämmerte es mir: Er war ein anderer! Ich hatte hemmungslos - und unerwartet unschüchtern! (3) - einen Fremden angesprochen! Wir sprachen eine Stunde über seine und meine Heimat, dann fuhr mein Bus. Seiner noch nicht, er hatte den übernächsten gebucht.
Jahre später war ich wieder zum Umsteigen in Paris. Mein Reiseproviant war so geplant, daß ich dort Wasser und Brot nachkaufen wollte/mußte. Ich wußte, daß in der Nähe des Bahnhofs ein Supermarkt war, den wollte ich besuchen.
Doch ich fand nur eine leere Halle vor - er wurde umgebaut. Ich ging also weiter, in der Hoffnung, einen anderen Laden zu finden. Ein solcher war ein arabischer (4), klein und eng. Ich ging hinein, unsicher-wortlos sah ich nach Wasserflaschen in Litergröße, nahm eine und zeigte sie dem Verkäufer.
Der sagt zu mir - auf deutsch: "Ein Euro." Ups, sieht man es mir an, woher ich komme? Ich bezahlte passend und ging. Lag es etwa an meiner Reisetasche, einst ein Geschenk zum Weltspartag - aber woher würde ein französischer Araber ein deutsches Banklogo kennen?
Fragen über Fragen - aber die Lösung war ganz einfach. Natürlich hat er es französisch gesagt - "ong örro". Das klingt nicht sehr anders, und wer weiß, wie weit es durch arabischen Akzent noch verändert wurde. Den Rest habe ich selbst "zu verantworten" - ich hatte es so mißverstanden, es klang so selbstverständlich, daß ich keine Zweifel mehr daran hatte.
Das Baguette holte ich mir schließlich an einem Brotstand in einem Einkaufszentrum. Dann war auch schon Zeit, die Baskenmütze aufzusetzen und auf den TGV zu warten.

Und zum Schluß des Artikels paßt noch ein Witz, der mir immer dann einfällt, wenn ich das Schild "beeidigter Dolmetscher" sehe:
"Sind Sie der beleidigte Dolmetscher?"
"Ich bin nicht beleidigt, Sie Idiot!"
"Na jetzt schon!"

Julian / Braunschweig

(1) Das ließe sich für eine Mutprobe nutzen. Man steige in einen deutschen Bus ein und frage mit französischem Akzent den Fahrer: "Pardong Missjö, wo kann'isch kompostieren die Billjeh?"
(2) "Du willst essen?" (englisch) - "Ich habe kein Geld." (spanisch)
(3) Weil das "Fremde ansprechen" bei Nichtschüchternen zentral zum Schüchternen-Klischee gehört, fühle ich mich bei dem Satz etwas unwohl. Aber jenseits aller Vorurteile ist es eben doch oft ein Problem.
(4) Der französische "arabe de coin" ist etwa wie bei uns der türkische Gemüseladen.




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zuletzt am 12.10.2017 um 17 Uhr 33